LANDWENDE
LANDWENDE

Wege zu einer Ökologie der Kultur

Vieles in der Landwirtschaft stimmt nicht mit der Wirklichkeit der Natur überein: Das Pflügen stört die Bodenorganismen, weil es durchmischt und Sauerstoff einbringt, Maschinen verdichten den Boden. Um in diesem gestörten Bodengefüge Pflanzen zu produzieren mußte der Mensch erfinderisch sein:

- Pflanzenernährung - heute wachsen die Pflanzen in einer Nährlösung  

- Fruchtwechsel - Pflanzen wechseln den Standort, wie wir die Wäsche

- Pflanzenschutz - durch Technik (im Bioanbau) oder Chemie

 

Alles weist in eine Richtung -> in Richtung Denaturierung, in Richtung Agrarindustrie.

 

Wir gehen in unserem Anbausystem kulturkritisch bis auf den Einstiegsfehler des Grabstocks zurück: Boden ist ein Organismus, ein Kosmos, ein Wirksystem und Teil der Pflanze, quasi deren Verdauung.

 

In der Landwende wird Boden schonend tiefengelockert, nicht belüftet, dadurch kann das Bodenleben intensiv Stoffwechsel erzeugen, es kann entgasen und dadurch der Pflanze alles erschließen was sie braucht, wie im Wald ..... optimiert, wie durch die Frostgare, im Frühling.

Im naturnahem Milieu finden Pflanzen Vollversorgung, sind urgesund, brauchen daher keine Fruchtfolge, keinen Schutz, keinen Dung,   .... können wieder am Standort Anpassung entwickeln durch Generationsabfolgen und dass macht sie stark und uns ebenso.

Für die Insekten ist dieses System eminent wichtig, da Beikräuter der Kulturpflanzen helfen.... daher ist die Vielfalt in unseren Beeten Ausdruck von partnerschaftlicher Gesundheit und der Weg in die Zukunftsfähigkeit der Kultur.

 

Gute Lebensmittel sind nicht das Problem, sie sind die Lösung.

Kabelgärten in Lüchow

In den Bleichwiesen Lüchows wächst eine essbare Landschaft, erstellt durch Handarbeit, mit samenfesten Sorten und frei von Dung und Chemie.

Seit Herbst 2017 kultivieren wir Gartenland am Rehbecker Weg, in gleicher Weise.

 

 

Wir reagieren mit Standortvielfalt auf Unwetterschäden.

Barock-Garten Künsche

Eva Kohlruschs Garten für die Sinne vervollständigt sie mit einer weiteren Rubrik des Barocks, jener für den Bauch.

Man darf gespannt sein wie das Sortiment und das Arrangement Auge, Nase und Gaumen erfreut. Der Eintritt in den Barock-Garten ist und bleibt kostenpflichtig!

 

Die Landwende beackert in Künsche Feldgemüse, Getreide, Hackfrüchte auf rund 2 ha.

Ausbaustrategie

Das hier initiierte Projekt einer gärtnerischen/ bäuerlichen Selbstversorgung erprobt in den ersten Lagen die Konstitution von Wirkmechanismen für eine gemeinsame Entwicklung.

Es ist beabsichtigt in der Trägerschaft des Vereins ein kooperatives Modell für die Gründung weiterer Solidar-Gärten in anderen Orten des Wendlandes zu sehen.

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Wir brauchen

- Land und Gärten

- Mitmacher im Verein

- Landtechnik

- Kapital

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